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Privates Cloud-Computing für Internet-Service-Provider (ISPs)

Internet-Service-Provider (ISPs) haben hohe Ansprüche an ihre IT-Umgebung, z.B.:
  • schnelle und flexible Bereitstellung neuer Kundenserver
  • dynamische Konfigurationsänderungen nach Bedarf
  • Hochverfügbarkeit und automatische Wiederherstellung von allen Systemdiensten
  • Vermeidung von "Single Points of Failure" (SPOF)
  • standardisierte, generische Installationsmechanismen, die reproduzierbare Provisionierung gewährleisten
  • standardisierte und automatisierte Konfigurationsdatei-Verwaltung
  • einfacher und zentralisierter Mechanismus für System-Updates
  • robustes und verlässliches Backup-System, das Versionierung kompletter Server unterstützt
  • detaillierte System- und Dienst-Überwachung
  • clevere IP-Adressen- und DNS-Verwaltung
  • ...und mehr
Bevorzugt sollten alle diese verschiedenen Aspekte in einem einzigen, zentralen Verwaltungswerkzeug implementiert sein.

Als komplett modular aufgebaute Datacenter-Management- und Cloud-Computing-Plattform ist openQRM ein etabliertes und funktionsreiches Grundgerüst um agile IT-Infrastrukturen generisch und transparent zu betreiben. Diese Präsentation konzentriert sich auf die verschiedenen Aspekte des "privaten Cloud-Computings" und zeigt anhand einer privaten openQRM-Cloud deren Vorzüge speziell für Internet-Service-Provider.

Beschleunigte und automatisierte Bereitstellung von Serversystemen mithilfe einer privaten openQRM-Cloud

Die openQRM-Cloud bietet ein standardisiertes, flexibles und erweiterbares "Request System" für maßgeschneiderte Server, die genau dem Bedarf und den Vorstellungen der Kunden anpassbar sind. Diese Server werden - basierend auf getesteten Server-Templates - innerhalb weniger Sekunden bereitgestellt und können dann von den Cloud-Benutzern selbst verwaltet werden.

Standardisierte Server- und Applikations-Bereitstellung

Nichts ist schlimmer, als wenn jeder Kundenserver eine Spezial-Installation benötigt, nichts fehleranfälliger als die anfallenden Verwaltungstätigkeiten (wie z.B. das Eintragen des Netzwerknamens, Einstellen der Überwachung und des Backups, etc.) manuell durchzuführen. Mit einer großen Auswahl verschiedener Erweiterungsmodule verwaltet und erledigt openQRM alle diese Aufgaben der beteiligten Subsysteme vollautomatisch. Mit seinem einzigartigem Konzept - basierend auf der Erkenntnis, dass Server und deren Netzwerkdienste nur aus Software (d.h. Dateien) bestehen - integriert openQRM moderne Storage-Systeme, die es erlauben "Schnappschüsse" von produktiven Servern im laufenden Betrieb zu erstellen und diese im Cloud-Computing-Portal verschiedenen Arbeitsgruppen oder Abteilungen im Unternehmen (z.B. Development, QA, SysOps) zur Verfügung zu stellen. Bei auftretenden Belastungsspitzen der internen IT-Systeme erlaubt openQRM, jederzeit eine Erweiterung des Resource-Pools um Leistungen öffentlicher Cloud-Anbieter, wie z.B. Amazon, Eucalyptus oder UEC, vorzunehmen und Server-Kapazitäten auszugliedern.

Automatisierte Überwachung, Hochverfügbarkeit und automatische Wiederherstellung im Fehlerfall

Mittels einer generischen "Deployment-Schicht" unterstützt openQRM alle gängigen Virtualisierungstechnologien und auch die Verwaltung und Bereitstellung physikalischer Systeme. openQRM überwacht automatisch alle Dienste des Datacenters und unterstützt "N:1-Ausfallsicherheit", die es Gruppen von Systemen erlaubt einen einzelnen "Standby-Server" zu benutzten. Zudem ermöglicht openQRM das transparente Verschieben der Dienste von physikalischen Systemen in virtuelle Maschinen oder zurück (sog. P2V- und V2P-Migration), sowie die Migration zwischen verschiedenen Virtualisierungstechnologien (V2V-Migration). Zur Überwachung der verwalteten Systeme bietet openQRM gleich eine ganze Auswahl bekannter Monitoring-Werkzeuge an, wie z.B. Nagios, Zabbix und Collectd, die in Form zusätzlicher Plugins aktiviert werden können. Die Konfiguration der besagten Monitoring-Tools ist ebenfalls vollständig automatisiert.

Automatisierte und versionierte Verwaltung aller Konfigurations-Dateien

Die Integration mit dem Konfigurationsmanagementsystem Puppet erlaubt die Automatisierung der Bereitstellungsprozesse für Applikationen und Serverdiensten auf von openQRM verwalteten Systemen. Komplexe IT-Infrastrukturen lassen sich mithilfe vordefinierter Puppet-Rezepte "beschreiben" und so reproduzierbar gestalten.

All diese Verwaltungsaufgaben werden mit openQRM automatisiert und im "Cloud-Portal" direkt dem Endbenutzer zur Verfügung gestellt. Zur Integration in vorhandene Geschäftsprozesse stellt openQRM eine Schnittstelle zur Verfügung, die es ermöglicht die gesamte IT-Umgebung mittels SOAP-WebServices "fernzusteuern".

Warum also lässt man Kunden ihre Serversysteme nicht in einer privaten Cloud selbst verwalten?

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Die Idee zu dieser Aktion stammt vom Linuxhotel,
die Aktion selbst ist eine Kooperation zwischen Linuxhotel, Univention und LPI, bei der wir uns aber inhaltlich sehr zurückhalten, und vor allem freie, kostenlose Möglichkeiten für alle bieten.
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