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Angebote
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Produzenten bieten an, die folgenden Werke gegen Einmal-Honorar der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen:
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Die Honorarforderung beträgt:
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hier klicken, um ein neues Angebot hinzuzufügen
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Gesuche
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| Verbraucher möchten die folgenden virtuellen Werke gegen Einmal-Honorar für die Allgemeinheit ankaufen:
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In der Summe bieten die Verbraucher zur Zeit folgendes Honorar an:
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hier klicken, um ein neues Gesuch hinzuzufügen
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E-Mail-Hilfesystem auf Bezahlbasis*
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5.000 €
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Hotelbelegungsplan im Internet*
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5.000 €
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Roman über eine Welt, in der das Internet von einer Firma monopolisiert wird*
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10.000 €
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*In Kürze kann man auf jedes Werk klicken und genauere Informationen darüber erhalten. Ebenso kann in Kürze
jeder Produzent und jeder Verbraucher Einträge hier schalten.
Regeln:
Produzenten und Abnehmer nehmen bitte direkt Kontakt miteinander auf.
Diese Seite ist lediglich eine Kommunikationshilfe, genau wie ein Anzeigenblatt
für materielle Güter. Wir übernehmen keinerlei Verantwortung
dafür, was Produzent und Abnehmer untereinander vereinbaren, alle Beteiligten
bleiben frei, wir stellen lediglich eine Plattform, um die Beteiligten zusammenzubringen
und machen einen Vorschlag, welche Vereinbarungen die Beteiligten in freier,
individueller Vereinbarung treffen können. Selbstverständlich sind auch andere Vereinbarungen möglich.
Tipp:
Innerhalb des hier vorgeschlagenen Marktes steht ein Werk nur entweder
komplett frei der Allgemeinheit zur Verfügung oder es gehört noch
dem Hersteller und darf außer zu Testzwecken überhaupt nicht verwendet
werden. Daraus folgt, daß Produzenten auf sehr einfache und sichere
Weise dafür sorgen können, daß ihr Werk nicht ohne
Bezahlung verwendet wird: Man kann eine noch-nicht-freie Software zu Testzwecken
auf der eigenen Homepage zum Download anbieten, aber diese Software kann
z.B. in Ausdrucken immer den Hinweis hinzufügen, daß es illegal
ist, die Software schon jetzt einzusetzen. Dadurch, daß vor dem Verkauf
an die Allgemeinheit nur eine einzige Version der Software im Umlauf ist
(nämlich diese Testversion), kann der Produzent mit größter
Sicherheit dafür sorgen, daß sein Werk nicht illegal verwendet
wird.
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Kurze Erläuterung
Wenn man etwas ohne Aufwand und Kosten
kopieren kann, dann könnte es jedem kostenlos zur Verfügung stehen, nachdem
der Produzent bezahlt worden ist. Diese Seiten sind wie ein Kleinanzeigenmarkt
- unter "Angebote" bieten Produzenten ihre Güter an, unter "Gesuche" suchen
Konsumenten bestimmte Dinge.
Einziger Unterschied: In diesem "Kleinanzeigenmarkt für Gemeingut"
geht das Produkt nach dem Verkauf in den Besitz der Allgemeinheit über und
deshalb ist der Markt so aufgebaut, daß mehrere Konsumenten Geld zusammenlegen
können, um ein Produkt zu kaufen.
Hintergrund
Mit dem Kopf durch die Wand.
So erscheint der krampfhafte Versuch, die Prinzipien, die sich in der materiellen
Welt bewährt haben, unverändert auch auf immaterielle Dinge übertragen zu
wollen
Materielle und immaterielle Dinge sind verschieden
Wer z.B. Kopien seiner Software weitergibt, verliert dadurch nichts - er gewinnt
sogar durch die zunehmende Verbreitung. In der materiellen Welt ist das ganz
anders: Wenn ich jemandem meine Schale Reis gebe, dann habe ich selbst nichts
mehr.
Chancen nutzen!
Wenn Reis und Getreide genauso einfach kopierbar wären wie Software,
dann gäbe es keinen Hunger auf der Welt. Es wäre absurd, über
künstlich aufgebaute Hemmnisse diese wunderbare Eigenschaft "kostenlose
Kopierbarkeit" einschränken zu wollen.
Seien wir
doch froh, daß ausgerechnet solche Güter eine zunehmende Bedeutung erlangen, die nicht
knapp sind und die jedem beliebig zur Verfügung stehen können.
Produzenten bezahlen
Der Verkaufsvorgang war immer darauf bezogen, daß Leistungen ausgetauscht werden. In der materiellen
Welt muß jedes Exemplar "Kaffeetasse" produziert werden und es kann
nur von einem Menschen gleichzeitig genutzt werden. Es macht Sinn, jede einzelne Kaffeetasse zu verkaufen.
In der virtuellen
Welt wird das Produkt jedoch tatsächlich nur einmal angefertigt. Im
Falle von Software ist der Produktionsvorgang ein für alle mal beendet,
sobald das erste Exemplar fertig ist. Es macht Sinn, auch hier den Produktionsvorgang
zu bezahlen - interessierte Anwender schließen sich zusammen, machen
dem Produzenten ein Kaufangebot und wenn man sich einigt, dann wird die Software
der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt, darf von jedem frei kopiert,
benutzt, weiterentwickelt werden.
"Die ersten sind die Dummen?"
Diejenigen Anwender, die sich zusammengetan haben, um dem Produzenten seine
Software abzukaufen, sind die einzigen, die etwas bezahlen. Alle späteren
nutzen die Software kostenlos.
Vermutlich
werden deshalb vor allem gewerbliche Anwender zusammenlegen, um Software
für die Allgemeinheit zu kaufen: Ein gewerblicher Anwender verdient
mehr Geld, wenn er nützliche Software sofort kauft, als wenn er monatelang
darauf wartet, daß irgendjemand anderes sich findet. Private Anwender
werden wohl eher abwarten, bis die Software gekauft worden ist.
Dennoch haben
beide ihren Nutzen: Die gewerblichen Anwender profitieren erheblich davon,
daß ihre Software auch von privaten genutzt wird, weil jeder Beitrag
von privater Seite (Test neuer Versionen, Fehlermeldungen, Verbesserungen)
für sie eine Kostenersparnis im Zuge der Softwarepflege darstellt.
Ein freies, offenes System
Das hier vorgestellte System ist eigentlich nichts anderes als ein für
den Kauf von Gemeineigentum modifiziertes "Anzeigenblatt". Der Unterschied zu
den gängigen Blättern (und damit der Grund, warum es diese Aktion gibt) liegt lediglich darin, daß mehrere
Käufer ihr Geld zusammenlegen können, um ein Gut zu erwerben, das
dann später der Allgemeinheit gehört.
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