Archiv des Autors: Linuxhotel

Über Linuxhotel

Das Linuxhotel in Essen bietet professionelle Schulungen rund um freie Software und Open Source in einem entspannten Ambiente, inmitten einer großen Parkanlage.

Virtualisierung und zentrale Konfiguration mit Docker und SaltStack

Durch die stetig steigenden Infrastrukturanforderungen und den immerwährenden Wunsch nach Skalierbarkeit sehen sich Entwickler und Administratoren heute deutlich größeren Anforderungen ausgesetzt als noch vor einigen Jahren: Systeme müssen schnell und automatisiert ans Netz gebracht, Konfigurationsänderungen zeitnah verteilt und ausgefallene Hardware so schnell als möglich ersetzt werden.

Mit unseren Kursen zu SaltStack und Docker bietet wir im Linuxhotel im Februar bzw. Mai 2015 wieder einen Einblick in die Welt der Virtualisierung und der so genannten Orchestrierung an, die unter anderem das Konfigurationsmanagement und die Softwareverteilung beinhaltet.

Dozent für den SaltStack-Kurs ist Peter Roßbach, der in den letzten Jahren umfangreiche Erfahrung in komplexen DevOps-Projekten gesammelt hat, unter anderem durch seine Tätigkeit als Systemarchitekt für den E-Postbrief der Deutschen Post, als Mitglied eines Research-Projekts der Deutschen Bank und als Entwickler von skalierbaren Java Web-Applikationen. Als Committer im Apache Tomcat-Projekt engagiert, kennt Peter die Anforderungen der heutigen Infrastruktur wie seine Westentasche, gibt sein Wissen unter anderem in Artikeln für Fachmagazine weiter und arbeitet als freiberuflicher Systemarchitekt mit Schwerpunkt auf komplexen Infrastrukturlösungen.

Im Linuxhotel ist Peter bereits seit dem Jahr 2003 mit seinem Tomcat-Kurs aktiv. „Mein Credo ist es, den Kursteilnehmern beizubringen, die technischen Möglichkeiten und deren Sinn zu verstehen und sie als Teil eines großen Ganzen zu betrachten statt als isolierte Insellösungen. Diesen Gedanken bringe ich auch regelmäßig in meine Kurse ein, denn die Teilnehmer sollen neben den technischen Fachkenntnissen auch lernen, ihre eigene Entscheidungsqualität zu verbessern und bestimmten Designentscheidungen durchaus kritisch gegenüberzustehen.“

Diesem Konzept folgend hat Peter sich zunächst mit anderen Tools für das Konfigurationsmanagement befasst: „Am Ende waren mir diese Klassiker allerdings zu über-abstrahierend – an SaltStack gefällt mir hingegen, dass es einzelne Probleme löst, bei denen man sich nicht in der bloßen Menge an Optionen und Möglichkeiten verliert, und dass die Konfiguration mit einfach strukturierten Textdateien bewerkstelligt wird. Kurz gesagt: Einfacher ist besser, weniger ist mehr“, erklärt er seine Philosophie, und fügt hinzu: „State of the art ist heutzutage eine reaktionäre Infrastruktur, bei der sich der Client (im SaltStack-Terminus „Minion“ genannt) auch spontan mit dem Master abgleicht, im Falle von SaltStack via MessageBus. Im Gegensatz zum in der Vergangenheit oftmals statischen Ansatz bringt das einige Vorteile mit sich, denn um heutzutage marktfähig zu bleiben, müssen Anbieter dynamisch und schnell reagieren können und ihre IT passgenauer auf das ausrichten, was gerade erforderlich ist. Die Nutzung einfacherer Prinzipien und das Arbeiten mit kleinen, überschaubaren Teilen helfen ungemein, hier nicht den Überblick zu verlieren. Das Besondere an Saltstack ist, dass die Lösung massive skaliert und eine hervorragende Cloud-Unterstützung besitzt.“

Docker und SaltStack gehen dabei perfekt Hand in Hand und bauen aufeinander auf – nicht nur, dass SaltStack selbst intern Docker nutzt, die beiden Komponenten lassen sich auch ideal miteinander verbinden, um überzeugende Infrastruktur-Lösungen und Cloud-Angebote zu entwickeln (siehe auch Peter’s Vortrag zu „Docker and SaltStack“). Docker geht von einem unveränderbaren Image im Applikations-Container aus, welches sich wiederum problemlos mit SaltStack konfigurieren und bereitstellen bzw. verteilen lässt. So arbeitete Peter Roßbach neben seinem Engagement für Salt auch am Entwickler Magazin Spezial Vol.2: Docker mit und plant zudem ein deutschsprachiges Buch über Docker. Auch in der sehr agilen Community engagiert er sich, so ist er beispielsweise am Aufbau der deutschsprachigen Docker-Plattform beteiligt und postet regelmäßig in seinem Blog InfraBricks.

Die Kurse sind dabei insbesondere für Administratoren gedacht, die größere und dynamischere Umgebungen betreuen müssen, richten sich aber ganz bewusst an Einsteiger in diese Thematik. Linux-Grundlagen, grundlegende Kenntnisse zu Netzwerken und idealerweise schon Grundkenntnisse in Python und Docker sind jedoch zu empfehlen. Neben der grundlegenden Philosophie hinter SaltStack und den wesentlichen Konzepten und Elementen, wie zeit- und ereignisgesteuerte Aktionen, spricht Peter Roßbach auch konkrete Fallbeispiele an, beispielsweise das Aufsetzen eines HTTP-Servers, aber auch die Bereitstellung eines Loadbalancers für komplexere Umgebungen im Rahmen eines Clusters virtueller Maschinen. Dabei kommen auch Tipps zum Logging und Monitoring, zur Fehlerbehebung, die Nutzung des integrierten Werkzeugs zur Berichterstellung und Best Practice nicht zu kurz.

Auch der Docker-Kurs, der ebenfalls im Linuxhotel angeboten wird, beginnt mit einer Einführung in die Thematik an sich, gibt einen Überblick über die Architektur des Systems und führt die Teilnehmer dann Schritt für Schritt hin zum Bauen des ersten eigenen Containers (Image) sowie zu dessen Verteilung. Auch die Integration von Docker in die bestehende Infrastruktur samt Verbinden einzelner Container und Nutzung von Volumes sowie das Logging kommen nicht zu kurz.

In beiden Kursen, die im Februar bzw. Mai 2015 stattfinden, sind noch Plätze frei!

Sichere Webentwicklung – mit Kursinhalten aus der Praxis

Webanwendungen lösen mehr und mehr die klassischen Desktop-Applikationen ab oder ergänzen diese sinnvoll. Der E-Mail-Client, das Ticketsystem, das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten und auch das Projektmanagement, all das wandert immer häufiger „ins Web“. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand, genügt doch ein einfacher Browser, ggf. auch direkt am Smartphone oder Tablet, um die Dienste zu nutzen.

Über die Kehrseite der Medaille wird meistens erst dann gesprochen, wenn es zu spät ist – die Rede ist von der Absicherung dieser Applikationen, die meist von überall auf der Welt (und somit für jedermann) zugänglich sind. Ein Einbruch kann dabei fatale Folgen haben – Kundendaten, interne Kalkulationen und vertrauliche Dokumente, all das steht bei mangelnder Vorsorge schnell im Netz.

Schon seit vielen Jahren tragen wir vom Linuxhotel dem Bedarf nach Sicherheit Rechnung, und bieten unseren Kurs „sichere Webentwicklung“ jetzt mit Marcus Niemietz als neuem Dozenten sowie einem komplett überarbeiteten Programm an.

Marcus forscht und lehrt seit neun Jahren an der Ruhr-Universität Bochum im Bereich IT-Sicherheit, betreut das dortige HackPra („HackerPraktikum“) und hat seine Abschlussarbeit im Schwerpunktthema Websicherheit geschrieben. Diesem Aspekt ist er auch in seiner weiteren Laufbahn treu geblieben – aktuell promoviert er in demselben Bereich, publiziert regelmäßig Artikel in Fachzeitschriften und hält zudem Vorträge auf Konferenzen wie der SIGINT, OWASP und der Black Hat. Auch als Buchautor hat er sich einen Namen gemacht und zum Thema „Clickjacking“ und „UI-Redressing“ geschrieben.

Neben der wissenschaftlich-akademischen Betrachtung bringt Marcus seine jahrelange Praxiserfahrung in den Kurs mit ein. Aus seiner Arbeit an der Uni hat er gemeinsam mit Studenten und Professoren die 3curity GmbH gegründet und berät damit Unternehmen im Bereich Sicherheit, darunter auch zahlreiche namhafte DAX-Unternehmen.

„In den neu gestalteten Kurs bringe ich viel aus meiner Praxis mit ein. Unter anderem ist der bisherige PHP-Schwerpunkt auf Technologien und Sprachen erweitert worden, die darüber hinausgehen, um neuen Angriffsszenarien ausreichend Platz einzuräumen. Spannend sind im Moment beispielsweise Themen wie DOM Clobbering, bei der ein Eingabeformular zur Schwachstelle wird, oder Content Security Policies“, sagt Marcus Niemietz.

Er fügt hinzu: „Die Kursteilnehmer erhalten regelmäßig einen Wissensvorsprung. So sind erst jetzt neue Arten von CSS-Exploits bekannt geworden, die schon seit längerem bestehen – die Teilnehmer sind nach dem Kurs für solche Themen bereits sensibilisiert und lernen, mögliche Probleme schon im Vorfeld zu erkennen. Dabei ist mir wichtig, dass alle Inhalte sowohl für Anfänger verständlich bleiben, als auch genug Neues für Profis geboten wird. Wenn es die Zeit erlaubt, besteht auch durchaus die Gelegenheit, die Firmenwebseiten der Teilnehmer auf mögliche Sicherheitslücken zu untersuchen, damit direkt am konkreten Beispiel kleinere Lücken schon selbst behoben werden können. Im Nachgang stehe ich bei Unklarheiten und Fragen auch gerne per Mail zur Verfügung.“

An Vorkenntnissen sollten interessierte Teilnehmer die Grundlagen von HTML, JavaScript und CSS beherrschen, auch Vorwissen im Bereichen Datenbankadministration können von Vorteil sein, um den Kurs optimal zu nutzen. Wer im Vorfeld schon das ein oder andere Werkzeug sehen will, das im Kurs zum Einsatz kommt, dem empfiehlt Marcus einen Blick auf den IPTC-Attacker und Kali Linux, das v.a. wegen der Tools SQLMap und Burp im Kurs interessant ist.

Der Kurs „Sichere Webentwicklung“ mit Marcus Niemitz findet im Dezember im Linuxhotel statt. Es sind noch Plätze frei!

Die Geheimnisse von PostgreSQL beim Profi lernen

Viele Administratoren müssen sich heute mit dem Thema Datenbanken befassen – sei es, weil der Mailserver ein SQL-Backend spendiert bekommt, oder gar komplexe Shop- und Buchungssysteme darauf aufbauen. Unter Profis beliebt ist PostgreSQL, ein robustes, objekt-relationales SQL-Datenbanksystem, dessen Einrichtung zwar oft als komplex wahrgenommen wird, das im Betrieb aber dafür mit zahlreichen Features dankt, und in den vergangenen zwanzig Jahren seine Stabilität und Ausgereiftheit in zahlreichen Projekten unter Beweis stellen konnte.

Der Dozent Christoph Berg war nach seinem Studium zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Saarbrücken beschäftigt, und ist mittlerweile PostgreSQL-Berater bei der credativ GmbH. In der PostgreSQL-Community ist er alles andere als ein Unbekannter: Neben seiner Aktivität im Projekt ist er auch der offizielle Package Maintainer und Debian-Entwickler für PostgreSQL. Sein Wissen gibt er nicht nur in zahlreichen Vorträgen auf Konferenzen, sondern auch im firmeneigenen Blog und auf seiner privaten Webseite weiter.

Pünktlich zum geplanten Erscheinen von PostgreSQL 9.4 – der Version, die auch in Debian 8 „Jessie“ Einzug halten soll -, finden diesen Herbst wieder mehrere PostgreSQL-Kurse im Linuxhotel statt, in denen noch Plätze frei sind.

Der Kurs, der schon seit ca. zehn Jahren im Linuxhotel angeboten wird, ist dabei über die Jahre seiner Ausrichtung treu geblieben und richtet sich primär an Datenbankadministratoren, auch wenn SQL-Anwendungsentwickler noch das ein oder andere darin lernen können. Empfehlenswert ist auf jeden Fall der Besuch des ebenfalls im Linuxhotel unmittelbar davor angebotenen SQL-Grundlagenkurs, sofern entsprechende Grundkenntnisse noch nicht vorhanden oder eingerostet sind. Neben einer Einführung in die Geschichte des Datenbanksystems sowie einem Überblick über Architektur, Syntax und Installation, geht Christoph auch auf komplexe Anfragen, verschiedenen Möglichkeiten zur Anwendungsentwicklung sowie zahlreiche PostgreSQL-Funktionen ein, darunter Lokalisierung und Encodings, Rules, Concurrency Control, Locking, Stored Procedures und Trigger, Replikation und Backup.

„Unsere Teilnehmer kommen in der Regel aus der Industrie und besuchen den Kurs, um anschließend konkrete Projekte zu stemmen“, erklärt Christoph „Der Kurs veranschaulicht an vielen praktischen Beispielen die konkreten Anwendungsmöglichkeiten von PostgreSQL. Wenn es die Zeit zulässt, und das Thema für alle Teilnehmer gleichermaßen interessant ist, bietet sich durchaus auch mal die Möglichkeit, konkrete Fragestellungen anhand einer Produktiv-Datenbank zu erörtern. Auch Themen wie Hochverfügbarkeit (HA), Replikation und SSL sprechen wir im Rahmen des Kurses bei Interesse gerne an.“

Einblick in eine faszinierende Welt – Mikrocontroller-Schulungen im Linuxhotel

In der heutigen technisierten Welt findet man sie fast überall – in der Waschmaschine, im Toaster, im Kühlschrank, in der Kaffeemaschine und sogar in der heimischen Beleuchtung kommen sie vor: die Rede ist von Mikrocontrollern. Das sind jene kleine Systeme, die dafür sorgen, dass viele unserer technischen Geräte, Gimmicks und Gadgets überhaupt erst funktionieren, und die sich neben dem geringen Stromverbrauch auch durch ihre Zuverlässigkeit auszeichnen.

Neben unseren Kursen zu Servern, Netzwerken, Anwendungssoftware und verschiedenen Programmiersprachen bieten wir im Linuxhotel diesen Herbst zum ersten Mal auch einen Einblick in diesen ganz speziellen Bereich der hardwarenahen Softwareentwicklung.

Mit Erich Wälde und Carsten Strotmann stehen dabei zwei erfahrene Experten zur Verfügung, die die Kursteilnehmer in die Geheimnisse der Mikrocontroller-Programmierung einführen. Erich ist promovierter Physiker, im Hauptberuf als Linux-Systemintegrator bei einem Gerätehersteller tätig, der sich zudem mit Elektronik und Computern befasst, und sich dabei in den vergangenen 15 Jahren einen umfangreichen Erfahrungsschatz aufgebaut hat. Dabei ist ihm auch die Anwendungsseite nicht fremd. Routinemäßig sammelt er Messdaten über die Umgebung (Temperatur, Luftfeuchte, Luftdruck), die Solaranlage und den Wasserstand in der Zisterne ein. Die Daten werden über RS485 und teilweise über ISM-Band Funkverbindungen zusammengetragen. Eine Laserstrecke zur Übertragung ist in Arbeit, sowie ein Sensor zur Erfassung der Gewitteraktivität.

Carsten befasst sich bereits seit den achtziger Jahren mit hardwarenaher Programmierung und legt seinen Schwerpunkt dabei auf die Erzeugung möglichst kleinen und kompakten Programmcodes. Zudem ist er genauso wie Erich als Redakteur bei der Zeitschrift „Vierte Dimension“ engagiert, die von der Forth-Gesellschaft herausgegeben wird, und hat als Trainer bereits große Erfahrung, ist er doch auch als Dozent für Themen wie DNS, Netzwerke und Firefall aktiv.

Beide geben ihren Erfahrungsschatz auch innerhalb der Community gerne weiter. Erich gibt regelmäßig Bugreports für die verschiedenen Entwicklungswerkzeuge auf und ist auf den amForth-Mailingliste aktiv, um anderen Interessierten unter die Arme zu greifen, unter anderem durch das Schreiben von Dokumentation und das Veröffentlichen von Codebeispielen. Zudem ist er regelmäßig auf FOSDEM, Chemnitzer LinuxTage und LinuxTag präsent, um sein Wissen über Mikrocontroller-Programmierung, aber auch zu anderen Open-Source-Themen, in Form von Vorträgen weiterzugeben. Carsten indes zeichnet im Verein für den Mikrocontroller-Verleih verantwortlich, der interessierten Neulingen die Möglichkeit gibt, auch ohne große Anfangsinvestition die Welt der Mikrocontroller zu entdecken – wichtig ist ihm dabei, gleich ein Paket aus verschiedenen Entwicklungsumgebungen zu schüren, für die er auch Anleitungen zum leichteren Einstieg verfasst.

„Eine der Hürden ist mit Sicherheit, dass der Aufwand durch Board, Netzteil, Verbindungskabel, Programmer und natürlich dem Lernen von Maschinensprache entsprechend hoch ist“, fasst Erich Wälde zusammen. „Unser Kurs richtet sich daher auch explizit an Anfänger, die sich zum ersten Mal mit der Materie befassen“, fügt Carsten Strotmann hinzu.

Angefangen bei einem Überblick der gängigen Mikrocontroller sowie der gemeinsamen Installation der notwendigen Hard- und Software-Komponenten („Toolchain“), führt der Kurs schrittweise anhand von praktischen Programmierübungen zu konkreten Ergebnissen, wie dem Blinken einer LED, die Nutzung des Analog-Digital-Wandlers, und die Regelung der Helligkeit mittels Puls-Weiten-Modulation. Auch die einzelnen Teilsysteme eines Mikrocontrollers wie RAM, Flash, EEPROM, die Beschaltung der Pins und die verschiedenen Bussysteme und Schnittstellen werden im Kurs thematisiert, abgerundet durch die Möglichkeiten des Debuggings.

Als Mikrocontroller kommen dabei die 8-bittigen Atmel AVR atmega Controller in Form eines Arduino Duemilanove zum Einsatz, da diese nicht nur günstig und leicht zu erwerben, sondern auch vielfältig nutzbar sind. Andere Geräte, die vor allem für fortgeschrittene Anwender interessant sind, wie beispielsweise der Parallax Propeller mit mehreren Rechenwerken, werden eher am Rande gestreift. Ein kleiner Exkurs befasst sich darüber hinaus mit dem Thema „Stromsparen“, um Systeme beispielsweise allein mittels Solarzelle autonom zu versorgen.

„Gerade in den letzten Monaten merken wir ein gestiegenes Interesse an Mikrocontrollern, da hier ein Großteil des Systems offen liegt, was insbesondere sicherheitsbewussten Anwendern – Stichwort Open Hardware, keine Backdoors – entgegenkommt“, fasst Carsten den aktuellen Stand zusammen und ergänzt: „Theoretisch kann man sich mit dem nötigen Wissen sogar die komplette Hardware, inklusive notwendiger Krypto-Chips, Zufallszahlen-Generatoren und Hardware-Security-Module, selbst zusammenbauen.“

Der Kurs ist dabei so aufgebaut, dass sich die Teilnehmer hauptsächlich mit den Programmiersprachen Assembler und C befassen. Ein Teil der Übungen werden vergleichend in beiden Sprachen bearbeitet. Ein Blick in die Maschinensprachenlistings kommt nicht zu kurz, denn das ist zur Fehlersuche unerlässlich. Später wird es einen Exkurs in die Sprache Forth geben, ergänzende andere Themen sind aber denkbar. Interessierte Anwender sollten grundlegende Kenntnisse der Kommandozeile (Shell) sowie etwas technisches Englisch zum Verständnis der Datenblätter mitbringen, alles weitere ist optional, auch Programmiererfahrung ist nicht zwingend nötig. Der Kurs im September wird auf Deutsch abgehalten, kann auf Wunsch künftig auch englischsprachig stattfinden, sofern genügend Teilnehmer diesen Wunsch äußern.

Der nächste dreitägige Kurs findet Ende September im Linuxhotel statt – es sind noch Plätze frei!

Als kleines „Schmankerl“ hat uns Erich freundlicherweise ein einfaches „Hello world“-Programm in allen drei Programmiersprachen zur Verfügung gestellt, das ihr hier herunterladen könnt.

Modularisierte Java-Entwicklung mit OSGi

Modularisierung von Softwaresystemen ist als Mittel zur Strukturierung großer, komplexer Anwendungen seit den 70er Jahren bekannt. Umso verwunderlicher, dass im JDK entsprechende Konzepte und Mechanismen bis heute fehlen. Mit der OSGi Service-Plattform steht aber schon jetzt eine mächtige Infrastruktur bereit, um modularisierte Anwendungen in Java realisieren zu können.

Software-Entwicklern, die bereits über Grundkenntnisse in Java verfügen, bietet der Kurs von Gerd Wütherich das nötige Rüstzeug, um in die Welt der modularisierten Anwendungsentwicklung einzusteigen.

Gerd ist seit 15 Jahren als freiberuflicher Software-Architekt mit Schwerpunkt Java tätig, und hat sich dabei insbesondere den Themen Modularisierung und langfristige Wartbarkeit verschrieben. Aus seiner Erfahrung über die Jahre entstand 2009 das erste deutschsprachige OSGi-Buch. Neben seiner Tätigkeit als Trainer und Autor arbeitet er zudem regelmäßig in verschiedenen Softwareentwicklungs-Projekten mit, insbesondere in den Bereichen Logistik und Finanzen.

Bereits seit 2009 bietet Gerd seinen Kurs bei uns im Linuxhotel an und hat über die Jahre dabei insbesondere das eingesetzte Tooling sowie die Übungen, beispielsweise für Test-Frameworks und die Build-Prozesse, stetig verbessert. Ganz aktuell ist dabei auch das Thema OSGi R6, die sechste Auflage der Service-Plattform, die Verbesserungen bei den Service Scopes und in der Implementierung mit sich bringt, und im Kurs bereits berücksichtigt wird.

Als Entwicklungsumgebung kommen die Eclipse IDE und Maven zum Einsatz, mittels derer eine OSGi-basierten Swing-Anwendung zur Analyse von Log-Dateien erstellt wird.

Der nächste dreitägige OSGi-Kurs findet Anfang August im Linuxhotel statt. Es sind noch Plätze frei!

Linux-Treiber selbst programmieren – bis hin zu Embedded und Echtzeit

Linux bietet von Haus aus bereits eine Vielzahl von Treibern auf einer mittlerweile fast schon unüberschaubaren Anzahl an Plattformen – denn angefangen vom klassischen Desktop-PC oder Notebook, über Tablets und Smartphones, bis hin zu Spezialsystemen und Embedded Devices, unterstützt der Kernel so ziemlich jedes denkbare Anwendungsszenario. Doch nicht immer reichen reichen die mitgelieferten Treiber aus – sei es, weil der Anwendungszweck zu speziell, oder die Hardware aber zu exotisch ist.

Für Entwickler, die in die Tiefen der Kernelprogrammierung einsteigen wollen, haben wir vom Linuxhotel mit Andreas Klinger einen erfahrenen Experten ins Boot holen können. Andreas ist Elektroingenieur und Softwareentwickler mit einem Schwerpunkt auf Embedded-Systeme, der neben seiner Tätigkeit als Berater und Entwickler sein Wissen beispielsweise in Fachartikeln und Kongressen weitergibt. So schreibt er unter anderem für die Elektronikpraxis, hält Vorträge auf dem ESE-Kongress und hat im letzten Jahr den Embedded-Track am LinuxTag in Berlin moderiert.

Im Linuxhotel bietet Andreas dieses Jahr wieder mehrere aufeinander aufbauende Kurse an, die sich intensiv mit den Themen Embedded, Treiber und Echtzeit-Systeme beschäftigen.

Für Einsteiger in die Embedded-Thematik findet Anfang Mai ein viertägiger Kurs statt, der neben dem theoretischen Teil zu Aufbau und den Komponenten im Praxisteil auch einen detaillierten Einblick in mögliche Dateisysteme, den Bootloader, das Erstellen eines angepassten Kernels und natürlich insbesondere in die Embedded-Programmierung selbst gibt. Abgerundet wird das Ganze durch Hinweise zum Debuggen und Multithreading. Die Tools und Beispiele für das im Kurs genutzte ARM-Board, die natürlich ausschließlich auf freier Software basieren, lassen sich dabei auf beliebige andere Systeme und Architekturen übertragen.

Darauf aufbauend bietet Andreas Ende Juni eine dreitägige Schulung an, die sich gezielt mit der Entwicklung von Kerneltreibern beschäftigt. Ziel des Kurses ist dabei nicht nur die theoretische Vermittlung von Grundlagen – denn Teilnehmer, die idealerweise  Vorkenntnisse in der Programmierung von Linux in C mitbringen (siehe Kurs „Linux für Entwickler“ als Vorbereitung), sind am Schluss vielmehr selbst in der Lage, eigene Treiber für den Linux-Kernel zu schreiben. Zu diesem Zweck gibt es neben einem Einblick in die Kernel-Architektur und deren Mechanismen auch Informationen zu den verschiedenen Device-Typen, Scheduling-Klassen und der Speicherverwaltung. Als Entwicklungssystem dient ein reguläres Notebook auf welchem für das Embedded-System crossentwickelt wird.

Teilnehmer, die sich mit Echtzeit-Programmierung befassen, können diesen Kurs auch mit dem Echtzeit-Kurs zu einem fünftägigen Workshop Mitte Oktober kombinieren – die ersten Hälfte steht dabei ganz im Zeichen der Treiberprogrammierung, während der zweite Teil sich intensiv der Thematik Echtzeit-Linux anhand des RT-Preemption-Patch widmet. Als Entwicklungssystem dient auch hier ein reguläres Notebook auf welchem für das Embedded-System crossentwickelt wird.

Alternativ gibt’s auch die Möglichkeit, im Frühjahr mit den beiden Kursen die Grundlagen zu legen, und dann mit der gesammelten Erfahrung an drei Tagen im Oktober dediziert den Echtzeit-Linux-Kurs als Aufbaukurs zu belegen.

In allen Kursen sind noch Plätze frei!

Euer Ticket zum besseren Service Management: Die OTRS-Kurse im Linuxhotel

OTRS ist aus der heutigen IT-Landschaft nicht mehr wegzudenken. Das Open Ticket Request System, so die Langform, kommt bei Helpdesks und Hotlines aller Branchen zum Einsatz – vom Webhoster übers Reisebüro bis hin zu Behörden und öffentlichen Einrichtungen. Neben der Möglichkeit, eingehende Tickets zu verwalten, diese anhand von Agents und Queues zu kategorisieren und zu priorisieren, bietet OTRS zudem eine integrierte Wissensdatenbank und unterstützt das Abbilden von Service Level Agreements, um vordefinierte Antwortzeiten einzuhalten. Eine integrierte Reporting-Funktionalität und eine optionale ITSM-Komponente runden das Paket ab, das bei über 100.000 Unternehmen zum Einsatz kommt, darunter Größen wie Lufthansa, MAN, Siemens oder dem Bundesministerium des Inneren.

Mit den im letzten Jahr veröffentlichten Versionen 3.2 und 3.3, die unter anderem ein erweitertes Prozessmanagement mit sich bringen, hat OTRS nochmal an Funktionalität gewonnen, die durch zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten und eine Plugin-Schnittstelle bis ins kleinste Detail an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden können.

Grund genug für uns, um in diesem Frühjahr mit einer Reihe von OTRS-Kursen in die neue Schulungssaison zu starten, für die wir wie schon in den letzten Jahren Martin Edenhofer gewinnen konnten. Martin ist der Erfinder und einer der Hauptentwickler von OTRS, der das Programm so gut kennt wie kein anderer, und bereits seit gut zehn Jahren die Linuxhotel-Besucher in dessen Geheimnisse einweiht.

Die von ihm angebotenen Kurse richten sich dabei an verschiedene Zielgruppen und ergänzen sich gegenseitig:

Bereits Mitte Mai findet eine dreitägige Administratoren-Schulung statt, die sich an all diejenigen wendet, die OTRS im Unternehmen installieren, konfigurieren, (ab)sichern und betreuen. Dabei bleibt das Lernen nicht auf die bloße Theorie beschränkt, denn wie bei allen Schulungen im Linuxhotel üblich, kommt die Praxis nicht zu kurz – im Verlauf des Kurses installieren die Teilnehmer eine komplette OTRS-Umgebung und passen die Konfiguration an die eigenen Bedürfnisse an, samt Verteilung der Benutzerrechte, dem Anlegen von Queues und Agenten, dem Einrichten automatischer Antworten und Textbausteinen sowie der Anbindung an das hausinterne Mailsystem und den LDAP-Server. Auch die Vorstellung wichtiger Kommandozeilen-Skripts und ein Best Practice im Umgang mit Updates sind Bestandteile des Kurses.

Wer noch tiefer ins System einsteigen will, dem bietet Martin als Ergänzung mit der im letzten Jahr eingeführten OTRS-Master-Schulung noch tiefergehende Details zum Berechtigungskonzept, der Konfiguration, dem Reporting und der Anbindung von Fremdsystemen zur Authentifizierung samt Single-Sign-On – aber auch der Anpassung des Frontends an die eigenen Vorstellungen wird ausreichend Zeit gewidmet. Abgerundet wird das Ganze durch Tipps zur Performance-Verbesserung und der Absicherung, direkt vom Experten. Der Kurs findet an drei Tagen Mitte Juni statt und eignet sich ideal als Aufbaulehrgang zur Admin-Schulung.

OTRS-Anwender, denen die von Haus aus schon sehr umfangreichen Funktionalität nicht genügt, und die grundlegende Perl-Kenntnisse mitbringen, bekommen in der ebenfalls Mitte Juni stattfindenden, dreitägigen Entwickler-Schulung die Gelegenheit zu lernen, wie sie die Funktionalität von OTRS durch eigene Plugins und Erweiterungen ergänzen können, und welche Voraussetzungen dafür in Frontend, Backend sowie der Datenbank berücksichtigt werden müssen. Neben einem Einblick in die Philosophie und Architektur des Programms wird das Gelernte durch Übungen und konkrete Beispiele aus der Praxis vertieft, wobei auch die Anbindung an externe Systeme und das abschließende Erstellen eines fertigen OTRS-Pakets nicht zu kurz kommt.

Power-Usern von OTRS, die zwar nicht direkt mit dem Betrieb betraut sind, aber als Multiplikatoren im Unternehmen agieren, bieten zudem einen kompakten, eintägigen Key-User-Kurs Ende Juni an, in dem die wichtigsten Funktionen und Merkmale des Systems individuell abgestimmt auf die Kursteilnehmer vorgestellt werden.

Wie bei allen Kursen im Linuxhotel üblich, steht auch hier die Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund. Als Vater von OTRS kennt Martin Edenhofer das Programm und die dahinter stehende Philosophie bis ins letzte Detail, und geht daher in seinen Kursen auch auf ungewöhnliche und komplexere Sachverhalte gemeinsam mit den Teilnehmern ein.

In allen Kursen sind noch Plätze frei.

Interview mit Patrick Ben Koetter zum Postfix-Kurs

Künftig wollen wir euch hier im Blog auch unsere Kurse und Referenten vorstellen. Den Anfang macht dabei Patrick Ben Koetter, der in der nächsten Zeit sowohl eine Schulung zum Postfix-Mailserver (Termine Ende März und Anfang Oktober), als auch zum Mailfilter amavisd-new (Termine Anfang Mai und Ende Oktober) bei uns abhält.

Patrick ist seit vielen Jahren im Postfix-Umfeld aktiv. Seine Firma sys4 berät Banken, Versicherungen, Finanzdienstleister sowie Landes- und Bundesbehörden. Als Autor des Buchs über Postfix, das sich weltweit zum Beststeller entwickelt hat, hat er sich einen Ruf als einer der führenden Experten erarbeitet. Zudem engagiert er sich ehrenamtlich in namhaften Projekten: Bei Postfix ist er allgegenwärtig auf den Mailinglisten, um Nutzern unter die Arme zu greifen, und trägt mit Dokumentation und der Konzeption neuer Features zur Weiterentwicklung bei. Mittlerweile betreibt er gemeinsam mit Co-Autor Ralf Hildebrandt sogar die offizielle deutsche Postfix-Website.

Auch beim Dovecot IMAP-Server, beim Mailfilter amavisd-new, als Postmaster von python.org, als Mitentwickler des Mailman-Listenmanagers sowie der Web-GUI Modoboa ist er aktiv, und seine Firma sponsert auch schon ‚mal die Entwicklung eines Features. Selbst vor komplizierten Themen schreckt er nicht zurück – als Mitautor des RFC zu IMAP Special Use, das die Verwaltung von Funktionsordnern vereinfacht, sowie als Mitglied der IETF Working Group zum Thema Outbound Abuse steckt er tief in der Materie drin.

Diese Erfahrung möchte Patrick, der sich im Studium mit amerikanischer Kulturgeschichte auseinandergesetzt hat und sich selbst als IT-Autodidakt bezeichnet, auch an andere weitergeben:

„Wichtig ist mir, dass in meinen Schulungen nicht einfach nur stupide Fallbeispiele abgearbeitet werden, sondern die Teilnehmer Hilfe zur Selbsthilfe bekommen. Durch zahlreiche Praxisübungen im Kurs, aus deren Fehlern wir gemeinsam lernen, möchte ich die Teilnehmer hin zur Entscheidungsfähigkeit auch bei komplexen Alltagssituationen führen – kurzum, ich will sie mündig machen, eigene, fundierte Entscheidungen zu treffen“, sagt er.

Anhand von Postfix‘ zwei Hauptaufgaben, dem Routen und dem Filtern von Nachrichten, erörtert Patrick im fünf Tage dauernden Kurs, wie der Mailserver intern funktioniert.

„Wichtig ist mir dabei, dass die Teilnehmer anschließend in der Lage sind, auch komplexe Sachverhalte selbst zu debuggen – das Handwerkszeug dazu vermittelt ihnen der Kurs, den ich dazu in diesem Jahr extra neu konzipiert und umgestaltet habe. Das Kredo dabei: Mehr Kurs, weniger Philosophie.“

Dabei richtet sich der Postfix-Kurs sowohl an Einsteiger als auch an Fortgeschrittene, während der amavisd-new-Kurs auf dem Gelernten aufbaut. In beiden Kursen sind noch Plätze frei!

Ein Wochenende mit der Community

Im Linuxhotel bieten wir seit vielen Jahren Schulungen rund um das Thema Linux an. Dabei arbeiten wir nicht nur mit renommierten Autoren, Dozenten, Trainern und Kontributoren zusammen, sondern profitieren natürlich auch massiv von der gesamten Szene rund um Open Source und freie Software, die professionelle Lösungen für nahezu alle Bereiche der IT zur Verfügung stellt.

Ohne das Engagement und den Enthusiasmus vieler einzelner, oft ehrenamtlich Aktiver, gäbe es viele Projekte mit Sicherheit nicht – oder zumindest nicht in der Form, wie wir sie heute vorfinden.

Um all den Communities und Mitwirkenden etwas zurückzugeben, stellen wir vom Linuxhotel von Anfang an unsere Räume für so genannte Community-Wochenenden zur Verfügung. An den Wochenenden oder Feiertagen, an denen kein Schulungsbetrieb herrscht, können Open-Source-Projekte für geringes Geld im Linuxhotel übernachten, und all die Einrichtungen nutzen, die das Hotel zu einer der ersten Adressen für freie Software gemacht haben: Neben unseren schönen Hotelzimmern und Schulungsräumen steht auch der Wellness-Bereich samt Sauna und natürlich die großen Parkanlage (mit WLAN!) zur Verfügung. Der günstige Preis ist möglich, da alles im Selbstbedienungs-Verfahren abläuft.

Fürs nächste Jahr haben sich bereits einige namhafte Communities angekündigt, darunter QGIS (Bericht aus 2012), das Debian-Security-Team (Bericht aus 2013), UbuntuUsers.de (Bericht aus 2013 und Bericht aus 2012) oder LibreOffice. Noch sind einige Wochenenden frei – wenn ihr Lust habt, euch mit eurer Community einmal bei uns zu treffen, alle Details gibt’s auf unserer Webseite.

Übrigens, seit Mitte des Jahres berichten wir über Google+, Twitter und Facebook auch regelmäßig von den Veranstaltungen und verlinken auf Blogpostings, in denen konkrete Ergebnisse der Treffen aufgezeigt werden.

FOSSGIS Hacking Event

Vom 22. bis 24. November findet das FOSSGIS Hacking Event im Linuxhotel statt, Tagesgäste sind nach Voranmeldung herzlich willkommen. Weitere Informationen gibt’s direkt unter http://www.fossgis.de