Linux Netzwerkdienste

Sie setzen Linux bereits ein und wollen nun die Administration automatisieren und weitere Netzwerkdienste in Betrieb nehmen?

In dieser Schulung lernen Sie von der Automatisierung über Benutzerverwaltung bis hin zu Sicherheitsfragen alles, was für den erfolgreichen Einsatz von Linux im Unternehmensnetzwerk wichtig ist. Jeder Teilnehmer baut sich sein eigenes virtuelles Test-Netzwerk auf, und verbindet es mit den Netzwerken der anderen Teilnehmer. Dadurch ist Praxisnähe garantiert.

Sie bekommen Tips von Netzwerkadministratoren, die Erfahrung im Einsatz von Linux in heterogenen Netzwerken (= Windows, MacOs und Linux kombiniert) haben.

Die Inhalte dieses Kurses sind Voraussetzung für unseren Vorbereitungskurs zur LPI Prüfung 202

Trainer und Dozenten

Mit Ingo Wichmann und Stefan Hofmann stehen Ihnen erfahrene, LPI zertifizierte Administratoren zur Seite. Bei uns gibt es keine Schulung aus der Konserve: für unsere Trainer ist Systemadministration im Kundenauftrag tägliche Praxis.

Voraussetzungen

Folgende Linux-Grundlagen (z.B. in unserer Schulung "Linux Administration" oder anderswo erworben) werden vorausgesetzt:

  • Unix Dateisystem-Rechte
  • Software Installation und Paketverwaltung
  • Bootkonzept und Systemdienste
  • Grundlagen Netzwerkkonfiguration
  • Remote-Administration mit OpenSSH

Sie sollten die gängigen Shell-Befehle und Linux-Konzepte kennen.

Inhalt

Netzwerk Grundlagen

  • IP Adresse und Routen einstellen
  • Netzwerkanalyse und Fehlersuche

DNS: Nameserver bind

  • DNS Grundlagen
  • Zonen und Domains

Mailserver

  • SMTP mit Postfix
  • IMAP mit Dovecot

Web

  • Webserver Apache
  • Webproxy Squid

Sicherheit

  • Verschlüsselung, TLS/SSL
  • Paketfilter mit iptables

Benutzerverwaltung

  • Einheitliche Benutzerverwaltung im heterogenen Netzwerk mit PAM, NSS und Samba
  • Anbindung an zentrale Benutzerdatenverwaltung ( z.B. LDAP, Samba 4 AD)

Kurszeiten

Wer möchte, reist bis 22 Uhr am Vortag an und nutzt den Abend bereits zum Fachsimpeln am Kamin oder im Park.

An den Kurstagen dann von 9-18 Uhr (mit 2 Kaffee- und 1 Mittagspause) etwa 60% Schulungen und 40% Übungen. Selbstverständlich arbeitet jeder Teilnehmer am von uns gestellten Notebook oft parallel zum Referenten mit.

Anschließend Abendessen und Angebote für Fachsimpeln, Ausflüge uvm. Wir schaffen eine Atmosphäre, in der Fachleute sich ungezwungen austauschen. Wer das nicht will, wird zu nichts gezwungen und findet auch jederzeit Ruhe.