xen

Server Virtualisierung

Noch vor wenigen Jahren waren die Vorteile virtueller Maschinen nur mit teurer Mainframe Hardware nutzbar. Inzwischen konkurieren mehrere Lösungen um die Gunst der Kunden, die auf Standard-Hardware aufsetzen. Die Open-Souce Software Xen gilt dabei als Favorit, und wird von allen großen Herstellern ( Novell/SuSE, RedHat, Debian, Microsoft, ... ) unterstützt.

Xen ermöglicht die gleichzeitige Ausführung mehrerer Betriebssysteme auf einer Hardware. Dadurch ergeben sich eine Reihe von Vorteilen:

  • vorhandene Hardwareressourcen werden besser ausgelastet und damit Kosten eingespart
  • Anwendungen werden stärker voneinander abgeschirmt und die Sicherheit erhöht
  • Anwendungen können leichter auf eine andere Hardware migriert werden, z.B. automatisch im Failover-Fall
  • teilweise ergeben sich durch gemeinsames Caching sogar Geschwindigkeitsvorteile

In diesem Kurs lernen Sie, virtualisierte Gast-Systeme auf einem Xen-Host einzurichten, sowohl mit virtueller Hardware als auch mit direktem Zugriff auf PCI-Hardware. Sie lernen die Funktionsweise des Xen-Hypervisors kennen und bekommen eine strukturierte Einführung in die Verwaltung virtueller Maschinen.

Trainer und Dozenten

Der Trainer ist Thomas Wurfbaum, ein Consultant der B1 Systems GmbH. Thomas ist unter anderem auf Open Source Virtualisierung & Hochverfügbarkeit im Enterprise Bereich spezialisiert und bringt seine Erfahrung aus zahlreichen Projekten in die Schulung ein.
Die B1 Systems GmbH ist spezialisiert auf die Themen Virtualisierung, Hochverfügbarkeit und System Management Lösungen und bietet in diesen Bereichen auch Consulting & Support an.

Voraussetzungen

Vorausgesetzt werden Grundlagen der Linux-Netzwerkadministration, wie sie z.B. in unserer Linux Administration Fortgeschrittenen Schulung vermittelt werden. Sie sollten bereits Erfahrung mit Linux im Servereinsatz haben.

Inhalt

Einführung

  • Begriffe Virtualisierung, Paravirtualisierung, Hypervisor
  • Funktionsweise von XEN

Installation

  • Vorbereitung des Linux Hostsystems
  • Einrichten der privilegierten Domain 0
  • Einrichten der unprivilegierten Domains

Hardware Anbindung

  • Überblick XEN / QEMU Hardware Modell
  • Storage: Imagedatei, Festplatte, Partition, Logical Volume
  • Virtualisierte CPUs
  • Virtueller Arbeitsspeicher
  • Hotplugging von virtueller Hardware
  • Direktzugriff auf PCI Karten

Ressourcen Verwaltung

  • CPU-Time Scheduling
  • Traffic-Shaping

Netzwerkanbindung

(Live-)Migration von Virtuellen Maschinen zur Laufzeit der Domain

Windows unter Xen installieren